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Arbeit in der Interaktion – Interaktion als Arbeit: Arbeitsorganisation und Interaktionsarbeit in der Dienstleistung

Der von einer interdisziplinären Autorengruppe verfasste Band untersucht Konzepte und Maßnahmen zur Gestaltung von Dienstleistungsarbeit. Im Mittelpunkt steht die Arbeit in der Interaktion mit Klienten und Kunden. Ausgehend von einem umfassenden Konzept der Interaktionsarbeit aus arbeitspsychologischer und arbeitssoziologischer Sicht, werden arbeitsorganisatorische Voraussetzungen und Maßnahmen zur Förderung von Interaktionsarbeit in unterschiedlichen Dienstleistungsbranchen und -tätigkeiten empirisch untersucht und vergleichend diskutiert.

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Unserer Ansicht nach müsste hier künftig eine viel differenziertere (und auch: selbstbewusste) Analyse der vorliegenden Forschungstraditionen und daran anschließenden Studien erarbeitet werden. Denn inzwischen hat sich eine etwas anders gelagerte sozialpädagogische Forschungslandschaft etabliert, als es noch in den 1990er Jahren der Fall war. 1 Erziehungswissenschaftliche Ethnographie und sozialpädagogische Forschung: Unbequeme Antworten auf basale Fragen Zumindest innerhalb der qualitativ forschenden erziehungswissenschaftlichen Disziplin ging es in den letzten Jahren auch immer um die Frage, ob es so etwas wie eine »erziehungswissenschaftliche Ethnographie« (vgl.

Als Grundelemente einer Theorie sozialer Praktiken gelten die Verankerung des Sozialen im praktischen Wissen (im Sinne von »know how«), die Abhängigkeit sozialer Praktiken von Körpern und Artefakten und das sie kennzeichnende Spannungsfeld von Routinisiertheit und Unberechenbarkeit (vgl. Reckwitz 2003; s. a. Breidenstein 2008 in diesem Band). Mit der Akzentuierung von Praktiken soll der Blick von den Akteuren gelöst werden (vgl. Breidenstein 2006, S. 17). Zwischen der Schule und dem Unterricht als Feldern ethnographischer Forschung wird bislang nicht systematisch unterschieden.

Lippmann, O. (1931): Zeitschrift für angewandte Psychologie, Bd. 59. Leipzig. Reh, S. (2008): Reflexivität der Organisation. In: Helsper, W. u. a. ) (2008): Pädagogische Professionalität in Organisationen. Wiesbaden, S. 163-185. Roth, H. (1958): Die Bedeutung der empirischen Forschung für Pädagogik. In: Heckel, H. u. a. (1958): Pädagogische Forschung und pädagogische Praxis. Heidelberg, S. 5-57. Roth, H. (1963): Die realistische Wendung in der pädagogischen Forschung. In: Die deutsche Schule, 55.

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